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Polizei handelt Unverhältnismäßig

17. Februar 2011

Der Castortransport aus Karlsruhe nähert sich seinem Ziel, dem Zwischenlager Nord in Lubmin. Die den Transport begleitenden Polizeikräfte gehen dabei nicht immer mit den angemessen Mitteln vor. So wurden Berichten des EA Karlsruhe zu Folge schon zu Beginn des Transports unerlaubte Schmerzgriffe und Pfefferspray gegen die Demonstrant_innen auf den Gleisen eingesetzt. Zur Zeit setzt die Polizei an der Bahnstrecke zwischen Greifswald und Lubmin Pfefferspray und Schlagstöcke gegen Atomkraftgegner_innen ein, als diese versuchten, auf die Castorstrecke zu gelangen. Durch brutale Schläge auf Kopfhöhe wurde zumindest eine Person an den Zähnen verletzt. Diese massive Gewaltanwendung gegen friedliche Protestierende ist als unverhältnismäßig zu charakterisieren. Wie fordern die Polizei hiermit auf, ihre einseitige Eskalation zu beenden und die Verhältnismäßigkeit der von Ihnen eingesetzten Mittel zu wahren.

Greifswald, 17.02.2011 3:35 Uhr

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